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Helmut Wöll übergibt das CDU-Ruder an Sven Splettstoesser

CDU Hahnstätten stellt sich neu auf

Auf der zurückliegenden Mitgliederversammlung wählten die Christdemokraten aus Hahnstätten ein neues Vorstands-Team und setzen auf eine Verjüngung an der Spitze. Der langjährige Vorsitzende Helmut Wöll bedankte sich in seinem Bericht bei seinen Mitstreiter/innen für die gute Zusammenarbeit und stellte dabei immer wieder die Ortsgemeinde Hahnstätten in den Mittelpunkt. "Bei allen Entscheidungen die wir in den letzten Jahren getroffen haben, haben wir immer an eine erfolgreiche Zukunft von Hahnstätten gedacht. Dies ist uns innerhalb der CDU, und über die Fraktionsgrenzen hinaus immer gut gelungen."

In geheimer Wahl, welche von Versammlungsleiter Matthias Lammert durchgeführt wurde, wählten die Christdemokraten einstimmig Sven Splettstoesser als neuen Vorsitzenden. In seiner Antrittsrede betonte der 51-jährige verheiratete vier fache Familienvater und regionaler Verkaufsleiter bei einem englischen Automobilkonzern, seine Motivation und fand dankende Worte für Helmut Wöll. "Ich möchte nicht nur in Hahnstätten wohnen, sondern mein Heimatort aktiv mitgestalten gerade im Hinblick für die Zukunft unserer Nachkommen. Helmut Wöll hat die CDU immer erfolgreich geführt und entsprechend groß sind die Fußstapfen in die ich trete".
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Besonders erfreut zeigte sich Sven Splettstoesser über die Wahl von Simon Reichel zum 2. Vorsitzenden. "Es ist schön, dass sich junge Menschen politisch für Ihren Heimatort einsetzen möchten. Mit einem guten Mix aus Innovation und Tradition werden wir die CDU Hahnstätten in eine erfolgreiche Zukunft führen"

Neben den beiden Vorsitzenden wurde Jutta Lankes als Kassierin in Ihrem Amt bestätigt und Marco Kara wurde als neuer Mitgliederbeauftragter gewählt. Mike Gross, Ingetraud Schneider und der ehemalige Vorsitzende Helmut Wöll komplettieren das Team als Beisitzer.

Zu den ersten Gratulanten des neuen Vorsitzenden zählten neben Matthias Lammert auch Alexander Lorch, 2. Vorsitzender vom CDU Gemeindeverband Aar-Einrich, sowie der 1. Vorsitzende der Jungen Union Aar-Einrich, Marcel Willig.

Bundestagsabgeordneter Josef Oster in Hinterwald - Backes und Handy-Empfang waren Thema

undestagsabgeordneter Josef Oster war zu Gast in Braubachs Ortsteil Hinterwald. Auf der Tagesordnung des Besuchsprogramms standen Infos zu den Projekten und Problemen des kleinen Taunusorts.

Ortsvorsteher Ulrich Pleimes, Stadtbürgermeister Joachim Müller und CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer begrüßten Oster vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Hinterwald. Bei einem Ortsrundgang mit Hinterwälder Bürgern - unter anderem zum historischen Backes - konnte er sich ein Bild von der guten Ortsgemeinschaft und der Schönheit der Landschaft auf den Taunushöhen machen. Ein Thema, das den Hinterwäldern auf den Nägeln brennt, ist der schlechte Handyempfang im Ort. Meistens habe man gar kein Netz, wissen die Einwohner zu berichten, die mit beim Ortsrundgang dabei sind. "Nur am höherliegenden Ortseingang direkt neben dem Ortsschild an der Kreisstraße hat man Empfang", klagt Ortsvorsteher Pleimes.

Oster sicherte zu, sich beim zuständigen Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur einzusetzen. Und die positive Rückmeldung von dort kam rasch. Ziel sei es, bestehende Funklöcher zu schließen und sicherzustellen, dass es zu einer verlässlichen und lückenlosen Mobilfunkversorgung insbesondere im ländlichen Raum komme, hieß es aus Berlin. An diesem Ziel arbeite das Bundesministerium, schrieb der zuständige Staatssekretär Steffen Bilger. Er kann dabei auf die Ausbauzusagen der Mobilfunknetzbetreiber setzten: „Die Versorgungsauflagen aus der Frequenzversteigerung 2015 sind bis Ende 2019 zu erfüllen und sehen eine Versorgung von 98 % der Haushalte bundesweit (97 % je Bundesland) mit mindestens 50 Mbit/s im Antennensektor vor.“ Und weiter: „Auf dem Mobilfunkgipfel 2018 haben die Mobilfunknetzbetreiber zudem weitere Ausbauzusagen gemacht, die eine 4G-Versorgung von 99 % der Haushalte bundesweit bis 2020 und je Bundesland bis 2021 vorsehen.“

"Wir sind zuversichtlich, dass es auch in den ländlicheren Regionen bald besseren Handy-Empfang geben", so CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer, auf dessen Einladung Josef Oster nach Hinterwald gekommen war. "Wir werden die Situation in Hinterwald weiter beobachten und nachhaken, wenn es mit dem Netzausbau dort nicht voran geht."

Parallel dazu hat der Rat der Stadt Braubach beschlossen, sich nun auch an der Aktion „Wir jagen Funklöcher“ der Deutschen Telekom zu beteiligen. Das freut Ortsvorsteher Ulrich Pleimes, der hofft, dass sich bald etwas in Sachen Mobilfunkempfang in Hinterwald verbessert.
Oster in Hinterwald
Bundestagsabgeordneter Josef Oster (2. v. l.) besucht Hinterwald. Gemeinsam mit Ortsvorsteher Ulrich Pleimes (rechts), Stadtbürgermeister Joachim Müller (5. v. r.), CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer (7. v. r.), Einwohnern und CDU-Vertretern ging er auf Rundgang durch den Taunusort.

CDU Braubach wählt neue Führungsmannschaft

Die CDU Braubach hat ihr Führungsteam weiter verstärkt. Vorsitzender der Union in der Wein- und Rosenstadt bleibt Markus Fischer, sein Stellvertreter ist weiterhin Björn Dennert. Der 42-jährige Jurist und der 37-jährige Betriebswirt wurden auf der jüngsten Mitgliederversammlung für weitere zwei Jahre wiedergewählt. Ihnen zur Seite steht die 29-jährige Richterin Anne-Marie Borgosz aus dem Braubacher Ortsteil Hinterwald, die ebenfalls zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde.

Vorsitzender Markus Fischer ließ in seinem Bericht die CDU-Arbeit der vergangenen Jahre Revue passieren: „Zusammen mit den CDU Stadtratsmitgliedern und den anderen Ratskollegen konnten wir wichtige Projekte mit nach vorn bringen - zum Beispiel den Bau der städtischen MarksburgKita Biberbau, die wegen der großen Nachfrage nun schon erweitert wird, oder der Bau des Rasensportplatzes "Am alten Gahnert"." Mit dem Bau des Netto-Supermarkts und der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes seien wichtige Infrastrukturprojekte umgesetzt worden, die Braubach als Wohnort nachhaltig attraktiv machten. Besonders stolz ist Stadtratsmitglied Björn Dennert darauf, dass es gelungen ist, ein Stadtentwicklungskonzept auf den Weg zu bringen, mit dem Braubachs historische Altstadt rechtzeitig vor der Bundesgartenschau 2029 wieder schickt gemacht wird.
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Im Rahmen der Mitgliederversammlung der CDU Braubach wurde der Vorstand mit großer Mehrheit neu gewählt: Der neue und alte Vorsitzende ist Markus Fischer (2. v. l.). Ihm zur Seite stehen seine Stellvertreter Björn Dennert (2. v. r.), und Anne-Marie Borgosz (3. v. r.) aus Hinterwald. Gemeinsam mit ihnen zogen Stadtbürgermeister Joachim Müller (rechts), Mitgliederbeauftragter Günter Goß (4. v. r.) und Stadtbeigeordneter Rolf Heep (3. v. r.) eine positive Bilanz der geleisteten Arbeit. Landtagsabgeordneter Matthias Lammert (links) gratulierte den Gewählten und sagte bei den anstehenden Projekten in der Stadt seine Unterstützung zu.

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