Gemeindeverband Nastätten

Die CDU im Blauen Ländchen hat sich einmütig dafür ausgesprochen, dass Cedric Crecelius aus Miehlen B-Kandidat für Matthias Lammert MdL bei der Landtagswahl 2021 wird. Zur Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbandes Nastätten im Waldschlösschen Tannenhof konnte Vorsitzender Klaus Brand auch den Kreisvorsitzenden Lammert und Bürgermeister Jens Güllering begrüßen.

Der Kreisvorsitzende übernahm die Versammlungsleitung. In geheimer Wahl stimmte die Versammlung für folgende 18 Vertreter für die Vertreterversammlung zur Aufstellung des Wahlkreisbewerbers im Wahlkreis 7 (Nassau-Diez): Nadine Bärz, Lothar Bindczek, Klaus Bingel, Kai und Klaus Brand, Cedric Crecelius, Margarethe Deinet, Maike Gast, Ulrike Götzensberger-Schrupp, Bianca Heuser, Jörg von der Heydt, Gerhard Hilgert, Uwe Holstein, Tim Köhler, Andreas Müller, Burghardt Müller, Christian Patzke und Joachim Rzeniecki. Ebenso einvernehmlich erfolgte die Wahl von 18 Ersatzdelegierten. In die Landesvertreterversammlung zur Aufstellung der Listenbewerber für die Landtagswahl 2021 wählte die Versammlung einstimmig Jens Güllering, als Ersatzvertreter Cedric Crecelius.

Klaus Brand stellte als Kernthemen der CDU die soziale Marktwirtschaft, die innere Sicherheit und die Freiheit als christlich-soziale Werte heraus und mahnte: „Wir müssen unsere Arbeit vor Ort gut machen!“. Er informierte über einige wichtige Termine. So wird am 30. März im Waldschlösschen Tannenhof eine Versammlung mit namhaften Referenten zum Thema Landwirtschaft stattfinden. Der CDU-Kreisparteitag wurde auf den 30. Oktober in der Verbandsgemeinde Nastätten terminiert.

In einer lebhaften Aussprache mit dem Landtagsabgeordneten über aktuelle Fragen der Bundes- und Landespolitik kam natürlich auch die ärztliche Versorgung im Blauen Ländchen zur Sprache. Die augenblickliche Situation sei „eine gute Zwischenlösung“.    

Gemeinsam für eine zeitgemäße Verkehrsinfrastruktur

CDU aus dem Blauen Ländchen tritt Braubacher Bürgerinitiative bei

Rhein-Lahn-Kreis. Bei einem Treffen am Obertor in Braubach hat der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende aus dem Blauen Ländchen Klaus Brand die Beitrittserklärung der Christdemokraten zur Bürgerinitiative (BI) „Braubach Lebenswerter“ an Vorstandsmitglieder der BI übergeben. Die Bürgerinitiative setzt sich seit 2003 aktiv für eine Tunnellösung als Ortsumgehung der Landesstraße 335 von Dachsenhausen zum Rhein ein. „Ich freue mich sehr, dass sich jetzt sogar Mitstreiter aus den benachbarten Gebieten in der wertvollen Bürgerinitiative organisieren. Das ist ein ganz wichtiges Zeichen für die hohe überörtliche Relevanz des Anliegens der BI “, sagt Werner Groß, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley, der den Kontakt zwischen den Christdemokraten aus der Verbandsgemeinde Nastätten und der Bürgerinitiative hergestellt hatte.
„Eine zeitgemäße Verkehrsinfrastruktur ist für einen zukunftsfähigen Standort zum Leben und Arbeiten unerlässlich. Verkehrswege sind die Lebensadern des ländlichen Raums. Berufstätige oder Lieferanten, die täglich vom Blauen Ländchen in die Ballungsräume rund um Koblenz oder Rhein-Main fahren müssen, brauchen extrem starke Nerven“, stellen der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nastätten Jens Güllering und Martin Gasteyer, CDU-Fraktionssprecher im Verbandsgemeinderat, fest. Zahllose Berufspendler passieren das Nadelöhr Braubach zweimal täglich und zwängen sich am markanten Engpass am Obertor auf einer Spur aneinander vorbei. Regelmäßig kommt es zu längeren Staus oder zu gefährlichen Verkehrssituationen. „Zusätzlich wählen immer mehr auswärtige Speditionen die Landesstraße 335 als Mautausweichroute. Die Verbindung von Koblenz über Braubach zur Bäderstraße ins Rhein-Main-Gebiet wird nicht zuletzt durch die bestehenden Ortsumgehungen von Dachsenhausen und Nastätten sowie zukünftig von Miehlen und Mariensfels, für den Schwerlastverkehr immer attraktiver“, erklären die BI-Vorstandsmitglieder Dr. Heinz Gemmer und Horst Rösner. „Die Belastungen durch rund 10.000 Fahrzeuge pro Tag sind enorm. Es wird endlich Zeit für die Ortsumgehung, denn sie hätte für alle Braubacher den unmittelbaren Effekt einer steigenden Lebensqualität. Zusätzlich würden die Menschen in der Verbandsgemeinde Nastätten von der Aufwertung der Anbindung nach Koblenz erheblich profitieren. Das unterstützen wir sehr gerne“, fasst der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Klaus Brand zusammen.
Mehr Infos zur Bürgerinitiative Pro Braubach findet man im Internet unter www.lebenswerter-braubach.de.
CDU in Braubach BI
Am Obertor in Braubach übergeben CDU-Kommunalpolitiker aus den Verbandsgemeinden Nastätten und Loreley um Klaus Brand (2.v.l.) die Beitrittserklärung der Christdemokraten aus dem Blauen Ländchen zur Bürgerinitiative „Braubach Lebenswerter“.

OV Nastätten setzt auf Beständigkeit

In der Blaufärberstadt setzt die CDU auf Beständigkeit: Die Jahreshauptversammlung im Waldschlösschen Tannenhof bestätigte in geheimer Wahl nahezu alle Vorstandsmitglieder des Ortsverbands Nastätten einstimmig in ihren Ämtern. Wiedergewählt wurde Vorsitzender Andreas Müller, seine Stellvertreter sind Horst Fäseke und Alt-Stadtbürgermeister Joachim Rzeniecky.

Gleich nach der Begrüßung startete der Vorsitzende seinen Jahresbericht 2019 und dankte allen, die zum Gelingen der Kommunalwahlen beigetragen hatten. Gegen den Bundestrend hielt die CDUI im Stadtrat ihre Stimmen und hat nun ebenso viel Mandate wie SPD und FWG. Der Ortsverband beteiligte sich am Rosenmontagszug, wirkte beim „Kindertag“ mit und spendierte ein Abendessen mit „Hamburgern“ beim VfL-Jugendzeltlager. Müller erinnerte auch an das Sommerfest und die gemeinsame Weinprobe mit dem Gemeindeverband Loreley. Der „Seniorenkaffee“ im Altenheim mit „Gabi und Lia“ bereitete viel Freude. – Auch in diesem Jahr will sich der Ortsverband an Kindertag und Seniorenkaffee beteiligen. Der Kreisparteitag wird diesmal in Nastätten stattfinden, und statt des üblichen Sommerfestes hat der Vorstand einen Besuch im Landtag angedacht.

Kassiererin Anke Schweitzer berichtete von einer ausgeglichenen Finanzlage. Da die Kassenprüfung keine Beanstandungen ergeben hatte, erfolgte die Entlastung des Gesamtvorstands einmütig. Die schriftlichen Neuwahlen leitete der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Jens Güllering. Einstimmig wiedergewählt wurde Kassiererin Anke Schweitzer. Zu Beisitzern wählte die Versammlung Martin Gasteyer, Christian Patzke, Nico Erlenbach, Ulrike Götzensberger-Schrupp, Winfried Ott, Antje Köhler-Nick, Burghardt Müller und Rudi Schneider. Das Amt der Mitgliederbeauftragten übernahm Sybille Steinbach-Müller, und zu Kassenprüfern bestimmte man Helmut Ludwig und Erhardt Singhof. Kooptiert gehören der Beigeordnete und der Stadtratsfraktionssprecher dem Vorstand an.

Unter „Verschiedenes“ erinnerte Jens Güllering daran, dass sich CDU-Stadtbürgermeisterkandidat Horst Fäseke in den Kommunalwahlen hervorragend schlug und nur 55 Stimmen weniger erhielt als der Sieger. Zum Sicherheitsbeauftragten habe sich Christian Patzke ausbilden lassen. Der Bürgermeister skizzierte die Großprojekte Neubau Feuerwehrgerätehaus und Sanierung der Zentralen Sportanlage der Verbandsgemeinde, begrüßte die Übergangslösung für die ärztliche Versorgung im Blauen Ländchen und schilderte die Situation des Krankenhauses Paulinenstift.

Als Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands gratulierte Klaus Brand aus Ehr den frischgewählten Vorstandsmitgliedern und wies darauf hin, dass der Ortsverband mit vier Mandatsträgern gut im Verbandsgemeinderat vertreten sei. In weiteren Wortmeldungen wurde der Verlust des Hotels Strobel mit dem Hallenschwimmbad beklagt, zumal auch das Hallenbad im Schulzentrum Nastätten der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung steht.