Grundschulen im Blauen Ländchen strategisch weiterentwickeln

CDU will Bewertung der Raumkapazitäten in Nastätten und Miehlen
VG Nastätten. Sind die Räumlichkeiten der Grundschulen in Miehlen und Nastätten für die Zukunft gewappnet? Dieser Frage geht jetzt die CDU aus dem Blauen Ländchen nach. Wie Bürgermeister Jens Güllering auf Anfrage der CDU mitteilte, werden die Schülerzahlen in den kommenden Jahren in beiden Standorten steigen und auch der Raumbedarf wird sich dementsprechend erhöhen. Die Christdemokraten wollen bereits jetzt strategisch an die absehbaren Entwicklungen herangehen und nicht abwarten, bis das Problem akut wird und der allerletzte Quadratmeter in beiden Schulen aufgebraucht wurde. Daher hat die CDU einen Antrag an die Verbandsgemeindeverwaltung gestellt, der zum Ziel hat, den Raumbedarf der nächsten fünf Jahre an beiden Grundschulen qualitativ und quantitativ zu bewerten. „Wir können dann entscheiden, ob und inwiefern wir räumliche Erweiterungen ins Auge fassen müssen oder ob die derzeitige Raumsituation auch in Zukunft trägt“, erklärt der CDU-Fraktionssprecher im Verbandsgemeinderat Martin Gasteyer.

Bestmögliche Bildungseinrichtungen sind ein wichtiger Standortfaktor, insbesondere im ländlichen Raum. Die Verbandsgemeinde Nastätten ist als Träger der Grundschulen unter anderem verantwortlich für die räumliche Infrastruktur. Im Schuljahr 2019/2020 waren in Miehlen 323 und Nastätten 221 Schüler angemeldet. In drei Jahren rechnet man mit 349 und 229 Kindern. Ein weiteres Jahr später geht man von 371 Schülern in Miehlen und 238 in Nastätten aus. Da die Nastätter Grundschule die Funktion einer Schwerpunktschule für Kinder mit besonderem Förderbedarf innehat, werden sich erfahrungsgemäß die Zahlen ein wenig mehr in deren Richtung verschieben. „Es wurden logischerweise nur die Kinder betrachtet, die bereits hier wohnen. Hinzu kommen die Kinder von Neuzugezogenen. Mit Blick auf die Neubaugebiete, die im Blauen Ländchen an mehreren Stellen entstehen, werden sicherlich noch weitere Kinder hinzukommen“, sagt CDU-Fraktionsvize Lothar Bindczeck. In einem ersten Schritt strebt die CDU einen detaillierten Abgleich der Raumkonzepte und –kapazitäten mit den zu erwartenden Schülerzahlen an. Martin Gasteyer macht deutlich: „Wird dringender Platzbedarf über einen längeren Zeitraum festgestellt, dann kann man darauf nicht mit einem Provisorium reagieren.“
CDU Grundschule Nastätten 2020
Schulen sind Lern- und Lebensraum zugleich. Die will die Grundschulen im Blauen Ländchen fit für die Zukunft machen. Dazu gehört auch ein ausreichendes Platzangebot.

CDU Braubach dankt Bürgermeister Groß und wünscht Nachfolger Weiland alles Gute

Im Rahmen der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderats verabschiedeten auch die Vertreter der Braubacher Union Bürgermeister Werner Groß in den Ruhestand - nach fast 19 Jahren an den Spitzen der Verbandsgemeinden Braubach, Braubach-Loreley und Loreley. Nach fast zwei Jahrzehnten in höchster Führungsverantwortung dankten Braubachs Stadtbürgermeister Joachim Müller, Verbandsgemeinderatsmitglied Amal Fischer und Stadtratsmitglied und stellvertretender Ortsvorsitzender Björn Dennert dem scheidenden Bürgermeister herzlich für die geleistete Arbeit.

CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer: "Werner Groß hat in dieser langen Zeit viel erreicht: Angefangen in Braubach mit der Neuorganisation der Feuerwehr, dem Umbau des Verwaltungsgebäudes, der Einführung der Doppik, über die Errichtung des Braubacher Hochwasserschutzes, der engen Zusammenarbeit mit dem Rhein-Taunus-Krematorium, letztlich das wohl größte Projekt, die Umsetzung der Fusion mit der damaligen VG Loreley, dann die Etablierung des Kultur-und Landschaftsparks auf dem Loreley Plateau sowie die Themen Bahnlärm, Mittelrheinbrücke und Wasserversorgungsstrategie.

Das sind nur wenige Beispiele, stellvertretend für viele Projekte, die Werner Groß in den vergangenen Jahrzehnten angegangen und umgesetzt hat. Hierfür sind wir ihm und allen, die in der Verwaltung und den Räten daran mitgewirkt haben sehr dankbar."

Seinem Nachfolger Mike Weiland wünschte Fischer für den CDU Ortsverband Braubach alles Gute und viel Erfolg bei allen anstehenden Entscheidungen. "Wir freuen uns auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit."
Verabschiedung Werner Gross 2020
Mit bei der Amtsübergabe von Bürgermeister Werner Groß (2. v. l.) dabei Stadtratsmitglied und stellv. CDU-Ortsvorsitzender Björn Dennert, Braubachs Stadtchef Joachim Müller und Verbandsgemeinderatsmitglied Amal Fischer (v. l. n. r.)

CDU Braubach wendet sich mit einer Corona-Umfrage an die Unternehmen in der Wein- und Rosenstadt

Unternehmer, Betriebe und Handel leiden unter der Corona-Krise und mit Ihnen Arbeitnehmer und Bürger auch in unserer Region. Mit einer großangelegten Befragung der Braubacher Gewerbebetriebe möchte der CDU Ortsverband nun erfahren, wo die Unternehmen im Ort der Schuh drückt und wie ihnen in der Corona-Krise geholfen werden kann.

„Wir sind unseren heimischen Unternehmen sehr dankbar, dass sie auch unter diesen schwierigen Voraussetzungen ihr Bestes tun, um ihre Betriebe, ihr Gewerbe oder ihre Produktion aufrecht zu halten. Es ist unser Interesse als CDU Braubach, dass Unternehmen in der aktuellen Corona-Krise bestehen können und auch danach eine Pers­pek­tive haben. Daher wollen wir herausfinden, wo genau die Unternehmen im Ort der Schuh drückt“, erklärt CDU-Ortsvorsitzender Markus Fischer den Grund der Anfrage der CDU bei den Braubacher Betrieben.   

Dringliche Aufgabe der Politik sei es, alles zu tun, um Unternehmern zu helfen, nicht in Schieflage zu geraten und ihr Überleben zu sichern. Sowohl die Bundesregierung, als auch die Landesebene hätten umfangreiche Maßnahmen eingelei­tet, angefangen von günstigen Krediten der KfW über Steuerstundungen, bis hin zu finanziellen Hil­fen. „Leider wird uns auf verschiedenen Kanälen berichtet, dass die Umsetzung der Hilfsmaßnahmen deutliche Defizite aufweist. Kreditverfahren bleiben bürokratisch, Hilfen müssen aufwändig bean­tragt werden, Mittel werden nicht ausgezahlt, die Steuerstundung funktio­niert nicht. Hier möchte die CDU Braubach nicht untätig zusehen. Wir möchten uns mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass unsere Brau­bacher Wirtschaft auch langfristig unser stabiler Anker bleibt“, so Fischer.

Konkret wird daher von der CDU gefragt wie stark und in welcher Weise die Unternehmen von der Corona-Krise betroffen sind, ob bereits Hilfen, Kredite oder Steuererleichterungen beantragt wurden und ob es hierbei Probleme gab. Schließlich interessiert die CDUler, was die Politik nach Ansicht der Unternehmer tun kann, damit der Fortbestand der Betriebe trotz der Corona-Krise gesichert ist.

„Wir hoffen auf große Resonanz auf unsere Anfrage, denn wir möchten unser politisches Gewicht in die Waagschale werfen, unsere Kontakte nutzen und auf Landes- und Bundesebene aktiv dafür sorgen, dass unserer Braubacher Wirtschaft zügig und unbürokratisch geholfen werden kann“, erklärt der Ortsvorsitzende.

CDU Ortsvorstand befragt Braubacher Unternehmen 
Mit einer Befragung der Braubacher Gewerbebetriebe möchte die Union in der Wein- und Rosenstadt herausfinden, wie den Unternehmen im Ort während der aktuellen Corona-Krise geholfen werden muss. Der CDU Ortsvorstand möchte seinen politischen Einfluss auf allen Ebenen einsetzen und gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Matthias Lammert und dem Bundestagsabgeordneten Josef Oster daran arbeiten, dass den Unternehmen schnell und unbürokratisch geholfen wird.