cdu rhein lahn header bearbeitet

Gemeinsam für eine zeitgemäße Verkehrsinfrastruktur

CDU aus dem Blauen Ländchen tritt Braubacher Bürgerinitiative bei

Rhein-Lahn-Kreis. Bei einem Treffen am Obertor in Braubach hat der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende aus dem Blauen Ländchen Klaus Brand die Beitrittserklärung der Christdemokraten zur Bürgerinitiative (BI) „Braubach Lebenswerter“ an Vorstandsmitglieder der BI übergeben. Die Bürgerinitiative setzt sich seit 2003 aktiv für eine Tunnellösung als Ortsumgehung der Landesstraße 335 von Dachsenhausen zum Rhein ein. „Ich freue mich sehr, dass sich jetzt sogar Mitstreiter aus den benachbarten Gebieten in der wertvollen Bürgerinitiative organisieren. Das ist ein ganz wichtiges Zeichen für die hohe überörtliche Relevanz des Anliegens der BI “, sagt Werner Groß, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley, der den Kontakt zwischen den Christdemokraten aus der Verbandsgemeinde Nastätten und der Bürgerinitiative hergestellt hatte.
„Eine zeitgemäße Verkehrsinfrastruktur ist für einen zukunftsfähigen Standort zum Leben und Arbeiten unerlässlich. Verkehrswege sind die Lebensadern des ländlichen Raums. Berufstätige oder Lieferanten, die täglich vom Blauen Ländchen in die Ballungsräume rund um Koblenz oder Rhein-Main fahren müssen, brauchen extrem starke Nerven“, stellen der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nastätten Jens Güllering und Martin Gasteyer, CDU-Fraktionssprecher im Verbandsgemeinderat, fest. Zahllose Berufspendler passieren das Nadelöhr Braubach zweimal täglich und zwängen sich am markanten Engpass am Obertor auf einer Spur aneinander vorbei. Regelmäßig kommt es zu längeren Staus oder zu gefährlichen Verkehrssituationen. „Zusätzlich wählen immer mehr auswärtige Speditionen die Landesstraße 335 als Mautausweichroute. Die Verbindung von Koblenz über Braubach zur Bäderstraße ins Rhein-Main-Gebiet wird nicht zuletzt durch die bestehenden Ortsumgehungen von Dachsenhausen und Nastätten sowie zukünftig von Miehlen und Mariensfels, für den Schwerlastverkehr immer attraktiver“, erklären die BI-Vorstandsmitglieder Dr. Heinz Gemmer und Horst Rösner. „Die Belastungen durch rund 10.000 Fahrzeuge pro Tag sind enorm. Es wird endlich Zeit für die Ortsumgehung, denn sie hätte für alle Braubacher den unmittelbaren Effekt einer steigenden Lebensqualität. Zusätzlich würden die Menschen in der Verbandsgemeinde Nastätten von der Aufwertung der Anbindung nach Koblenz erheblich profitieren. Das unterstützen wir sehr gerne“, fasst der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Klaus Brand zusammen.
Mehr Infos zur Bürgerinitiative Pro Braubach findet man im Internet unter www.lebenswerter-braubach.de.
CDU in Braubach BI
Am Obertor in Braubach übergeben CDU-Kommunalpolitiker aus den Verbandsgemeinden Nastätten und Loreley um Klaus Brand (2.v.l.) die Beitrittserklärung der Christdemokraten aus dem Blauen Ländchen zur Bürgerinitiative „Braubach Lebenswerter“.

OV Nastätten setzt auf Beständigkeit

In der Blaufärberstadt setzt die CDU auf Beständigkeit: Die Jahreshauptversammlung im Waldschlösschen Tannenhof bestätigte in geheimer Wahl nahezu alle Vorstandsmitglieder des Ortsverbands Nastätten einstimmig in ihren Ämtern. Wiedergewählt wurde Vorsitzender Andreas Müller, seine Stellvertreter sind Horst Fäseke und Alt-Stadtbürgermeister Joachim Rzeniecky.

Gleich nach der Begrüßung startete der Vorsitzende seinen Jahresbericht 2019 und dankte allen, die zum Gelingen der Kommunalwahlen beigetragen hatten. Gegen den Bundestrend hielt die CDUI im Stadtrat ihre Stimmen und hat nun ebenso viel Mandate wie SPD und FWG. Der Ortsverband beteiligte sich am Rosenmontagszug, wirkte beim „Kindertag“ mit und spendierte ein Abendessen mit „Hamburgern“ beim VfL-Jugendzeltlager. Müller erinnerte auch an das Sommerfest und die gemeinsame Weinprobe mit dem Gemeindeverband Loreley. Der „Seniorenkaffee“ im Altenheim mit „Gabi und Lia“ bereitete viel Freude. – Auch in diesem Jahr will sich der Ortsverband an Kindertag und Seniorenkaffee beteiligen. Der Kreisparteitag wird diesmal in Nastätten stattfinden, und statt des üblichen Sommerfestes hat der Vorstand einen Besuch im Landtag angedacht.

Kassiererin Anke Schweitzer berichtete von einer ausgeglichenen Finanzlage. Da die Kassenprüfung keine Beanstandungen ergeben hatte, erfolgte die Entlastung des Gesamtvorstands einmütig. Die schriftlichen Neuwahlen leitete der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Jens Güllering. Einstimmig wiedergewählt wurde Kassiererin Anke Schweitzer. Zu Beisitzern wählte die Versammlung Martin Gasteyer, Christian Patzke, Nico Erlenbach, Ulrike Götzensberger-Schrupp, Winfried Ott, Antje Köhler-Nick, Burghardt Müller und Rudi Schneider. Das Amt der Mitgliederbeauftragten übernahm Sybille Steinbach-Müller, und zu Kassenprüfern bestimmte man Helmut Ludwig und Erhardt Singhof. Kooptiert gehören der Beigeordnete und der Stadtratsfraktionssprecher dem Vorstand an.

Unter „Verschiedenes“ erinnerte Jens Güllering daran, dass sich CDU-Stadtbürgermeisterkandidat Horst Fäseke in den Kommunalwahlen hervorragend schlug und nur 55 Stimmen weniger erhielt als der Sieger. Zum Sicherheitsbeauftragten habe sich Christian Patzke ausbilden lassen. Der Bürgermeister skizzierte die Großprojekte Neubau Feuerwehrgerätehaus und Sanierung der Zentralen Sportanlage der Verbandsgemeinde, begrüßte die Übergangslösung für die ärztliche Versorgung im Blauen Ländchen und schilderte die Situation des Krankenhauses Paulinenstift.

Als Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands gratulierte Klaus Brand aus Ehr den frischgewählten Vorstandsmitgliedern und wies darauf hin, dass der Ortsverband mit vier Mandatsträgern gut im Verbandsgemeinderat vertreten sei. In weiteren Wortmeldungen wurde der Verlust des Hotels Strobel mit dem Hallenschwimmbad beklagt, zumal auch das Hallenbad im Schulzentrum Nastätten der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung steht.

Braubacher Stadtgespräch: Bürgermeister Werner Groß lässt Blumen sprechen

Es sind nur noch neun Jahre bis zur geplanten Bundesgartenschau im Mittelrheintal im Jahr 2029. Mit Machbarkeitsstudien und Bürgerforen bereitet sich die Region auf die große Gartenschau vor. Einer der Ideengeber und Motoren der großen Gartenschau ist Loreley-Bürgermeister Werner Groß. Beim Braubacher Stadtgespräch des CDU Ortsverbands Braubach informierte er interessierte Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Sachstand.

Ortsvorsitzender Markus Fischer konnte zu der Veranstaltung neben Stadtbürgermeister Joachim Müller, Stadtbeigeordneten Rolf Heep weitere Vertreter aus Stadt und Verbandsgemeinde Loreley begrüßen. Er eröffnete die Veranstaltung und zeigte auf, wie wichtig der Tourismus für die mittelständische Wirtschaft im Rheintal ist. In diesem Sinne könne die Buga2029 zu einem bedeutenden Katalysator der Region werden.

Bürgermeister Werner Groß, der auch Vorsitzender der Loreley Touristik e.V. ist, erläuterte den Besuchern den Aufbau, die Struktur und die Ziele der Tourismus-Förderung in der Verbandsgemeinde. Das Ziel: die touristische Vermarktung der Region und die Pflege des Landschaftsparks auf dem Loreley-Plateau zusammen zu bringen und in der Verbandsgemeinde ein Tourismus-Konzept aus einem Guss zu kreieren. "Die Vorgeschichte geht auf die Fusion der beiden ehemaligen Verbandsgemeinden Braubach und Loreley zurück", so Groß. "Im Fusionsgesetz wurde die überörtliche Tourismusförderung als Aufgabe der VG definiert. Ein Gutachten kam damals zum dem Schluss, die touristische Vermarktung von der Marksburg bis zur Pfalzgrafenstein einheitlich und unter einem Dach zu organisieren und ein Tourismus-Servicecenter aufzubauen." Groß wies darauf hin, dass er daher das Land in der Pflicht sehe: "Wenn der Tourismus eine zentrale Aufgabe darstellt, dann muss diese Aufgabe als Pflichtaufgabe definiert werden. Mit der Folge, dass zur Erledigung dieser Aufgabe auch finanzielle Mittel durch das Land zur Verfügung gestellt werden müssen."
Von zentraler Bedeutung für die Planung der Bundesgartenschau werde der neu gestaltete Landschaftspark auf dem Loreley-Plateau sein. Seit der Fusion im Jahr 2012 hätte sich viel auf der Loreley getan, berichtete Groß nicht ohne Stolz. Weit mehr, als die Verantwortlichen sich erträumt hätten. "Im Jahr 2012 lag das Plateau noch im Dornröschen-Schlaf. Heute ist der erste Bauabschnitt des Kultur- und Landschaftsparks fertiggestellt, der zweite Bauabschnitt mit Ausstellungsraum und Gastro-Angebot ist in Arbeit."

Mit der Bundesgartenschau 2029 bekämen all diese Pläne und viele weitere Projekte in der Verbandsgemeinde neuen Schub. Groß bezeichnete die Buga daher auch als ein großes Investitionsprogramm für das Mittelrheintal. Mehr als 100 Millionen Euro sollen fließen. Man müsse sich aber darüber im Klaren sein, dass man keine Zeit verlieren dürfe, denn die nächsten Jahre müssten genutzt werden. Und die verbleibenden neun Jahre seien weniger, als mancher denke.

Am Ende des Abends und der Diskussion schloss CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer mit dem Hinweis, dass all diese Investitionen nicht nur darauf abzielten, das Tal für die Bundesgartenschau schön herauszuputzen, damit sich Gäste hier wohl fühlten. "Das sicher auch. Aber daneben werden Infrastrukturprojekte umgesetzt, die auch den Wohnwert und die Lebensqualität der Einwohner steigern. Am Ende können wir dann hoffentlich alle feststellen, dass es sich lohnt in einer Region zu Hause zu sein, in der andere Menschen gerne Urlaub machen", so Fischer.

Werner Groß 17 02 20
Beim Braubacher Stadtgespräch des CDU Ortsverbands erläuterte der Loreley-Chef Werner Groß seine Visionen und die Chancen die sich mit der Bundesgartenschau im Mittelrheintal verbinden. Als Dankeschön überreichte der Ortsverband symbolisch für die kommende Blütenpracht einen Blumengruß an den VG-Chef.

Copyright © 2020 CDU Kreisverband Rhein-Lahn. Alle Rechte vorbehalten.
CDU Rhein-Lahn | Römerstr. 18 | 56118 Bad Ems | Telefon: 02603 4263