65. „CDU im Dialog“ – „Kita-Betrieb in Pandemiezeiten“

Spannende Einblicke in das Angebot der neuen kommunalen Kita „LahnEgg“ in Lahnstein – Kritik an aktueller Kostenverteilung.

Das Team der neuen kommunalen Kita LahnEgg in Lahnstein hat eine Vorreiterrolle, wenn es darum geht, trotz der Coronakrise optimistisch und aktiv zu bleiben: Die Pandemie begann nämlich exakt zu der Zeit, als die neue Kita „LahnEgg“ startete. Bei der aktuellen und 65. Dialog-Veranstaltung der CDU Rhein-Lahn erzählte Kita-Leiter Björn Schrewe-Mangold den Gästen, wie das 20-köpfige Erzieherteam (davon drei männliche Erzieher) die beiden Hauswirtschaftskräfte und eine Köchin auf diese besondere Startsituation reagierten und dass sie trotzdem genug zu tun hatten.

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Das alles erfuhren die zahlreichen Teilnehmer der Dialog-Veranstaltung, die der Kreisvorsitzende der CDU Rhein Lahn, MdL Matthias Lammert und seine beiden Stellvertreter Günter Groß und Jens Güllering in Lahnstein willkommen hießen. Auch Oberbürgermeister Peter Labonte, der frisch gekürte CDU-Landtagskandidat Udo Rau sowie Mandatsträger aus dem Rhein-Lahn-Kreis und der Stadt Lahnstein waren vor Ort. Matthias Lammert freute sich, dass man sich bei den Dialog-Veranstaltungen jetzt wieder mit dem nötigen Abstand persönlich begegnen könne.

„Wir alle“, so Lammert, „schauen momentan vor allem in die Kitas und Schulen und beobachten das Infektionsgeschehen genau“. Es sei wichtig, zu sehen, wie man vor Ort Hygienekonzepte umsetzen kann, damit der Betrieb auch in der Pandemiezeit möglich ist.

Kita-Leiter Björn Schrewe-Mangold stellte „seine“ Kita mit viel Begeisterung vor: Man merkte ihm an, wieviel Freude es ihm bereitet, in dieser Einrichtung zu arbeiten. In der Pandemiezeit galt es zunächst, bürokratische Dinge zu regeln, Leitbild und Konzeption für die Kita zu erstellen und den Notbetrieb unter Beachtung der Hygieneregeln zu organisieren. Inzwischen liegt für die Kita ab 15. August eine Betriebserlaubnis für 100 Kinder vor, was Vollbetrieb bedeutet. Sie war abhängig von Zuschüssen, die sich an der Zahl betreuten Kinder in der Einrichtung orientiert.

Schrewe-Mangold erläuterte die drei „Säulen“ der Kita: Mit der eigenen Mannschaft für gesundes Essen sorgen, Sport fördern – besonders wichtig sind dabei die Wassergewöhnungskurse im benachbarten Hallenbad - und Migration. Man schaffe die Grundlage für Kinder, Sprache zu erlernen und „die Kinder zu selbstbewussten, rücksichtsvollen und zufriedenen Menschen zu erziehen, die ihren Platz in der Gemeinschaft finden“, betonte der Kita-Leiter.

Stadtbürgermeister Labonte lobte in seinem Grußwort die Vorzüge des Standortes und seine Synergieeffekten: In direkter Nähe ist die Sporthalle, die Heizungsanlage wird gemeinsam mit der Schule genutzte, Sportplätze befinden sich „direkt vor der Tür“. Die gute Beziehung zur Grundschule sorge für einen gekonnten Übergang von der Kita in den nächsten Lebensabschnitt.

Labonte erläuterte auch die Kostenverteilung für die LahnEgg: Von insgesamt 4,3 Millionen Euro übernahm der Kreis 460 000 Euro, das Land 900 000 Euro und der Bund 150 000 Euro. 1,6 Millionen Euro verblieben bei der Stadt Lahnstein. Hierzu erklärte Jens Güllering als Bürgermeister einer Verbandsgemeinde (Nastätten), dass sich „bei der Finanzierung von Kindertagesstätten einiges ändern muss.“ Es könne nicht sein, dass Gesetze beschlossen werden „und die finanzielle Hauptlast bei den Kommunen liegt“. Bei der Kita LahnEgg seien das rund 37 Prozent der Gesamtkosten – laufende Kosten seien dabei noch nicht enthalten.

Nach einer angeregten Diskussion nahmen die Besucher schließlich die Kita bei einem Rundgang selbst in Augenschein, bevor sich der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Jens Güllering zum Abschluss beim Kita-Leiter für die interessanten Informationen aus erster Hand bedankte.

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𝗣𝗮𝘂𝗸𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗖𝗗𝗨 𝗥𝗵𝗲𝗶𝗻-𝗟𝗮𝗵𝗻

Heimatverbunden und bürgernah: UDO RAU will dem Wahlkreis 8 im Landtag mehr Bedeutung verleihen
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Der Vorstand des CDU Kreisverbandes Rhein-Lahn hat den ehemaligen Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nassau, Udo Rau, als Direktkandidat für die Landtagswahl 2021 im Wahlkreis 8 (Koblenz/Lahnstein) nominiert. Der 51-Jährige erhielt 100 Prozent Zustimmung der Vorstandsmitglieder. Der Wahlkreis 8 umfasst die rechtsrheinischen Gebiete von Koblenz, die Stadt Lahnstein, die ehemalige Verbandsgemeinde Bad Ems sowie die Verbandsgemeinde Loreley. „Ich freue mich sehr über die Nominierung und den starken Rückhalt der CDU-Verantwortlichen“, unterstrich Rau.

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