Großes Interesse beim Forum „Jagd und Weinbau“ in Lahnstein mit Gordon Schnieder
Rund zwei Jahre nach einer ersten erfolgreichen Veranstaltung hat der CDU-Kreisverband Rhein-Lahn erneut zu einem Forum mit der Jägerschaft eingeladen. Diesmal stand neben der Jagd auch der Weinbau im Fokus. Veranstaltungsort war der Schützenplatz in Lahnstein, wo das „Forum Jagd und Weinbau“ auf großes Interesse stieß. Rund 80 Gäste waren der Einladung gefolgt und hatten sich am Vormittag um 10 Uhr eingefunden, um mit Fachleuten und politischen Vertretern ins Gespräch zu kommen. Begrüßt wurden sie vom Landtagskandidaten Andreas Birtel sowie dem CDU-Kreisvorsitzenden und Landtagsvizepräsidenten Matthias Lammert. Lammert erinnerte in seiner Ansprache daran, dass ihm die Anliegen der Jägerschaft seit vielen Jahren ein besonderes Anliegen seien: „Aus Überzeugung, weil ich immer auf der Seite der Jäger stehe“, betonte er und verwies darauf, dass er in seiner Funktion als Landtagsvizepräsident immer an den parlamentarischen Abenden der Jäger in Mainz teilgenommen habe. Hauptreferent der Veranstaltung war der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl und Landesvorsitzende Gordon Schnieder. Im Mittelpunkt standen aktuelle jagdpolitische Herausforderungen sowie die Situation des Weinbaus in Rheinland-Pfalz.
v.l. Gordon Schnieder MdL, Andreas Birtel und Matthias Lammert MdL (Foto: M. Willig/CDU)
Dabei wurde auch das neue Landesjagdgesetz kritisch diskutiert. Einigkeit bestand unter den Teilnehmern, dass die Belange der Jägerschaft und der ländlichen Räume stärker berücksichtigt werden müssten und an verschiedenen Stellen Nachbesserungsbedarf bestehe.
Ein zentrales Thema war zudem der Umgang mit dem Wolf. Dessen zunehmende Verbreitung sorgt auch in Rheinland-Pfalz für wachsende Verunsicherung, insbesondere bei Weidetierhaltern. Gordon Schnieder begrüßte daher die Entscheidung des Bundestages, den Wolf in das Bundesjagdgesetz aufzunehmen: „Die Aufnahme des Wolfs in das Bundesjagdgesetz ist ein wichtiges und richtiges Signal für für die Weidetierhalter im Land. Die Bundesregierung hat ihre Sorgen ernst genommen und gehandelt und die Jägerschaft hilft bei der Umsetzung. Der Wolf ist längst wieder heimisch in Deutschland. In vielen Regionen hat seine zunehmende Ausbreitung bereits für große Verunsicherung gesorgt, besonders nach zahlreichen Wolfsangriffen auf Weidetiere. Deshalb ist es richtig und notwendig, ein rechtssicheres und aktives Bestandsmanagement zu ermöglichen.“
Zugleich machte Schnieder deutlich, dass nun die Länder gefordert seien: „Eine CDU-geführte Landesregierung in Rheinland-Pfalz wird schnellstmöglich alle landesrechtlich notwendigen Voraussetzungen schaffen, um die Wolfspopulation zu regulieren.“
Neben der Jagd spielte auch der Weinbau eine wichtige Rolle im Austausch. Schnieder unterstrich dessen besondere Bedeutung für Rheinland-Pfalz und ordnete ihn als Teil des kulturellen Erbes ein: „Weinbergslandschaften müssen gepflegt und erhalten werden, denn sie sind Teil unseres kulturellen Gedächtnisses und ein Schatz für kommende Generationen. Wir stärken unseren einzigartigen Steillagenweinbau durch eine Erhöhung des Steillagenzuschusses.“
