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CDU freut sich auf „fitte Sportanlage“ in Nastätten

Verbandsgemeinde stellt Geld im Haushalt 2021 bereit

VG Nastätten. Die Sportanlage am Nastätter Schulzentrum soll im kommenden Jahr saniert werden. Die Anlage befindet sich in Trägerschaft der Verbandsgemeinde Nastätten und die erforderlichen finanziellen Mittel für eine Neugestaltung wurden nun in der jüngsten Ratssitzung im Haushalt bereitgestellt. Anfang 2021 wird in den Gremien der Verbandsgemeinde entschieden, wie der Platz nach der Sanierung aussehen soll und welchen Bodenbelag die Fußballspielfläche erhalten wird. CDU-Fraktionssprecher Martin Gasteyer freut sich auf das Projekt: „Hier muss dringend etwas passieren, denn die bestehende Anlage ist marode und absolut nicht mehr zeitgemäß. Unser Ziel ist eine attraktive und moderne Freizeit- und Vereinssportanlage, die auch beste Voraussetzungen für den Schulsport am gesamten Bildungsstandort bietet.“
Bürgermeister Jens Güllering erklärt: „Bei der Sportanlage handelt es sich neben den geplanten Feuerwehrgerätehäusern in Miehlen und Nastätten um das größte Einzelprojekt bei den nächstjährigen Investitionen der Verbandsgemeinde. Einen Kostenrahmen von bis zu 1,7 Millionen Euro haben wir insgesamt dafür im Haushalt eingeplant, wobei die endgültige Festlegung des Bauprogramms erst zu Beginn des kommenden Jahres erfolgen wird.“ Nach aktuellem Stand sei davon auszugehen, dass die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion zeitnah die Bewilligung der Maßnahme erteilen wird. Da die in Trägerschaft des Rhein-Lahn-Kreises befindlichen Schulen am Schulzentrum die Sportanlage ebenfalls stark nutzen und von einem attraktiven Platz profitieren, wird sich auch der Kreis finanziell an den Kosten beteiligen. „Ursprünglich sind wir von zwei notwendigen umliegenden Laufbahnen ausgegangen und jetzt wurde im zuständigen Kreisausschuss entschieden, dass die Laufbahnen auf insgesamt vier erweitert werden, da Leichtathletik einen hohen Stellenwert im Schulsport einnimmt“, sagt das CDU-Kreistagsmitglied Klaus Brand.
1 CDU Zentrale Sportanlage
Im Sommer machte sich die CDU ein Bild von der Sportanlage am Schulzentrum in Nastätten.

CDU Braubach trauert um Willi Meuser

CDUBR09 5074 Meuser Willi2Ehemaliger Stadtratsfraktionsvorsitzender verstarb mit 85 Jahren

In den Mittagsstunden des 28. November 2020 verstarb der langjährige Fraktionsvorsitzende der CDU Stadtratsfraktion in Braubach, Willi Meuser, im Alter von 85 Jahren.

Willi Meuser wurde am 1. Februar 1935 in der Wein- und Rosenstadt am Rhein geboren. Nach Schul- und Ausbildungszeit war er nach 50 Arbeitsjahren zuletzt leitender, kaufmännischer Angestellter in einer Neuwieder Firma.

Meuser gehörte der CDU Braubach mehr als 50 Jahre an. Im Stadtrat vertrat der überzeugte Christdemokrat zwischen 1974 und 2004 dreißig Jahre die Interessen seiner Mitbürgerinnen und Mitbürger, 15 Jahre davon als Vorsitzender der CDU Stadtratsfraktion. Daneben gehörte er mehr als 30 Jahre diversen kommunalen Ausschüssen auf Stadt- und Verbandsgemeindeebene an. Das Hauptaugenmerkt des ausgewiesenen Baufachmannes lag hierbei auf der Stadtentwicklung.

Ebenso aktiv war Willi Meuser in der katholischen Pfarrgemeinde Heilig Geist. Hier war er unter anderem im Verwaltungsrat für Baufragen und die Kindergartenentwicklung zuständig. Meuser war 1984 Gründungsmitglied der Kolpingfamilie Braubach und hier zuletzt als stellvertretender Vorsitzender im geschäftsführenden Vorstand tätig. Außerdem war er viele Jahrzehnte Mitglied beim SV 08 Braubach, für den er von Jugendzeiten an auch in den 50er Jahren als technisch begabter Mittelfeldspieler die Fußballschuhe schnürte. Zudem war er lange Jahre begeisterter Seniorenturner beim TV Braubach.

Für seine langjährigen, ehrenamtlichen Verdienste erhielt Willi Meuser die silberne Heinrich-Schlusnus Medaille der Stadt Braubach sowie die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz.

„Mit Willi Meuser verliert die Stadt Braubach einen über alle Parteigrenzen hinweg geschätzten Kommunalpolitiker und Mitbürger, der sich große Verdienste um unsere Heimatstadt erworben hat“ teilt Braubachs Stadtbürgermeister Joachim Müller mit. Gleichzeitig verliere die CDU Braubach einen guten Freund und Ratgeber. „Mit seiner sachlichen und nach Kompromissen ausgerichteten Art - auch in Situationen, wo die Meinungen aufeinanderprallten - erwarb er sich nicht nur im Rat der Stadt Braubach große Sympathien. Für mich persönlich war er Vorbild und Lehrer zugleich, der mir die Arbeit im Stadtrat mit viel Sympathie und Sachverstand nahe gebracht hat“, so Braubachs CDU Ortsverbands- und Stadtratsfraktionsvorsitzender Markus Fischer. „Wir denken in diesen schweren Stunden an seine Tochter und ihre Familie sowie an alle anderen Verwandten und werden Willi Meuser stets ein ehrendes Andenken bewahren.“

GV Nastätten: Klärschlammbeseitigung - Umweltschutz kostet Geld

CDU informiert sich in Marienfelser Kläranlage
Die CDU aus dem Rat der Verbandsgemeinde Nastätten hat die Kläranlage „Mühlbachtal“ in Marienfels besucht. Um die größte Abwasseraufbereitungsanlage im Blauen Ländchen auf dem Stand der Technik zu halten, wird stetig investiert. „Es fallen bei all unseren Kläranlagen ständige Ertüchtigungen an, damit der Energieverbrauch möglichst niedrig ausfällt und die immer strengeren Umweltvorschriften eingehalten werden können. Verantwortungsvolles Handeln mit sinnvollen Investitionen und nachhaltiges Denken sind Markenzeichen der Verbandsgemeindewerke und darauf können wir stolz sein“, sagt Bürgermeister Jens Güllering.
Im vergangenen Jahr wurde für 60.000 Euro eine Photovoltaik-Anlage auf dem Betriebsgebäude installiert, um die vorhandene Dachfläche optimal zu nutzen und Strom zu erzeugen. Außerdem wurde die Rechenanlage im Klärbecken erneuert, was Investitionen von 100.000 Euro bedeutete. Das nächste Projekt steht schon in den Startlöchern: Für rund 400.000 Euro wird der Klärschlammbunker umgerüstet, weil eine automatische Verladeeinrichtung zum Abtransport auf LKW eingerichtet wird. Kai Brand, CDU-Mitglied im Werkausschuss erklärt: „Klärschlamm entsteht als ein Nebenprodukt bei der Behandlung des Abwassers in Kläranlagen. Die festen Stoffe enthalten organische und mineralische Anteile und durften bislang als Dünger auf landwirtschaftlichen Ackerflächen verwendet werden. Nach der neuen Klärschlammverordnung ist das nicht mehr in dieser Form möglich. Umweltbelastungen durch Schwermetalle sollen durch diese Regelung verhindert werden.“ Der Verbandsgemeinderat beschloss daher den Beitritt zu einer Gesellschaft, die ab dem kommenden Jahr in Mainz den anfallenden Klärschlamm verbrennt und daraus Energie gewinnt. Dazu das CDU-Werkausschussmitglied Uwe Holstein: „Die neue Verfahrensweise verursacht einen erhöhten Aufwand und kostet mehr Geld. Das geht leider zulasten des Gebührenzahlers. Neben den einmaligen Umbauarbeiten an den Verladeanlagen fallen laufende Kosten für den Transport nach Mainz und die Verbrennung in Höhe von ungefähr 95.000 Euro jährlich an. Bei der Klärschlammausbringung auf den Feldern waren es rund 50.000 Euro im Jahr. Umweltschutz gibt es nicht zum Nulltarif.“
1 cdu Kläranlage Marienfels