Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Nastätten
Die schriftlichen Neuwahlen leitete 2. Kreisvorsitzender Jens Güllering: Andreas Müller bleibt 1. Vorsitzender, seine gleichberechtigten Stellvertreter sind Michelle Pforr und Dr. Roland Romer. Die Kasse wird Anke Schweitzer weiterführen und zu Beisitzern wählte man Horst Fäseke, Martin Gasteyer, Heinz-Erich Fischer, Winfried Ott, Christian Patzke, Antje Köhler-Nick und Rudi Schneider. Die neuen Kassenprüfer sind Erhard Singhof und Jens Schlieper.
Aus dem kommunalpolitischen Geschehen in der Verbandsgemeinde berichtete Bürgermeister Jens Güllering. Für rund 800.000 Euro werde das in die Jahre gekommene Verwaltungsgebäude umfassend restauriert, ein Aufzug eingebaut und der Hof neu gestaltet. 1.3 Mio Euro sind für die Schulen in Trägerschaft der Verbandsgemeinde vorgesehen und „unser Waldschwimmbad“ soll attraktiver gestaltet werden. Güllering freute sich über das gedeihliche Klima im Verbandsgemeinderrat, der viele Beschlüsse einstimmig fasse. Die inzwischen über 150 Flüchtlinge in der Verbandsgemeinde werden nicht negativ wahrgenommen. Der Bürgermeister zeigte sich stolz über die „Welle der Hilfsbereitschaft“, die ihr schweres Los erleichtert.
Die Landespolitik sah Matthias Lammert MdL weitgehend im Zeichen der am 13. März bevorstehenden Landtagswahlen. Es bringe einer rechtsradikalen Partei Stimmengewinne, dass es bei der Rückführung abgelehnter Asylbewerber im Land deutlich hapert. Ein weiterer Schwerpunkt sei die Innere Sicherheit. Aus der örtlichen Kommunalpolitik berichte Dr. Roland Romer als Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion, die sich regelmäßig zum Meinungsaustausch treffe. Er skizzierte Schwerpunkte der Stadtsanierung, schilderte den Bürgerhausumbau, die Sanierung des Jugendhauses „Hahnenmühle“ und den Ratsstandpunkt in der Windräder-Konzeption: Man akzeptierte den Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde, sei aber derzeit gegen eine Verpachtung geeigneter Flächen. Das Neubaugebiet „Hasenläufer“ sei „in Superzeit zur Erfolgsstory“ geworden. WLAN im Stadtkern und die Fortsetzung der Stadtsanierung schlossen den Rundblick ab. In der anschließenden Aussprache sprachen sich mehrere Mitglieder dafür aus, die „abgefackelte“ Schutzhütte auf dem Holler wieder aufzubauen, um der Jugend einen Treffpunkt zu bieten. – Gleich nach der Versammlung besuchten einige Fraktionsmitglieder den neuen Fitnessclub „clever fit Nastätten“ im Industriegebiet und zeigten sich beeindruckt von der gelungenen Umwandlung einer lange leer stehenden Fertigungshalle. (wo)


Querung über den Rhein an. CDU-Landtagskandidat Dennis Maxeiner wertet dies als weiteres Argument für den Bau einer Mittelrheinbrücke: „Die Verkürzung der Fährzeiten macht allzu deutlich, wie abhängig eine ganze Region von dem Monopol der Fähren ist. Die Frage nach einer zukunftsfähigen Infrastruktur wird die Entwicklung der Region bestimmen. Ohne Brücke wird der Bevölkerungsschwund im Mittelrheintal nicht enden.“, so die klare Aussage von Dennis Maxeiner.