Gemeindeverband Nastätten: Auch ein Dienst am "Burger"
Beim alljährlichen VfL-Zeltlager zu Beginn der Sommerferien ist die CDU Nastätten längst ein fester Programmpunkt. Kam sie früher mit leckerem Eis vorbei, so punktete sie in den letzten Jahren bei den Kids mit nicht minder leckeren Burgern zum Abendessen. Mitglieder des Vorstandes sowie der Stadtratsfraktion, aber auch Beigeordneter Hans Joachim Rzeniecki und der Montabaurer Bundestagsabgeordnete Dr. Andreas Nick trafen sich schon am späten Nachmittag, um alles vorzubereiten. Das Braten der 120 Burger hatte natürlich Küchenchef Horst Fäseke persönlich übernommen, doch gebraucht wurden auch erhebliche Mengen von grünem Salat, Brötchen, Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Ketschup, Senf und Getränken. Und noch bevor der Bus mit 45 Kindern und acht Betreuern vom Besuch des Tolli-Parks bei Mayen zurückkam, brutzelten bereits die Fleischportionen in der Pfanne, und die Brötchen wurden goldgelb geröstet. Dann kam die muntere Schar vergnügt zur VfL-Sporthalle und dem benachbarten Zeltlager zurück. Die Mädchen und Jungen bereiteten sich unter dem strengen Regiment von Ex-Bienenkönigin Adrienne Müller auf das gemeinsame Abendessen an langen Tisch- und Bankreihen vor und marschierten schließlich in schönster Ordnung zur Essensausgabe, wobei jeder den Belag seines Burgers selbst aussuchen durfte. Anfangs war allerdings alles von einer Sorge überschattet: Beim Abendessen fehlte ein Junge, den man zuletzt im Bus gesehen hatte. Doch bald kam die Lösung: Der Knabe war unterwegs eingeschlafen und hatte das Aussteigen verpasst. Ein Glück, dass Betreuer Gert Bräutigam den Bus gesteuert hatte und ihn beim Zurückbringen im Wagen fand. Nun schmeckte es allen natürlich gleich noch viel besser und Betreuer Jens Schlieper gestand: „Ich liebe Burger.“ So schaffte man es denn auch gemeinsam, alle 120 Portionen zu verdrücken. Und für die Gastgeber gab es herzlichen Beifall. gez. Winfried Ott
Bei der Essensausgabe. Im Vordergrund „Küchenchef“ Horst Fäseke.

In der Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbandes im Nassauer Land ist der neunzehnjährige Jurastudent Paul Schoor einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Zuvor hatte Udo Rau sein Amt niedergelegt, weil, wie er sagte, diese Position mit dem Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde nur sehr schwer zu vereinbaren sei. Dies treffe insbesondere auf die kommenden Monate zu, in denen intensive Gespräche über die Zusammenführung der Verbandsgemeinde Nassau mit anderen Verbandsgemeinden zu erwarten seien. Die Bereitschaft von Paul Schoor, bereits in jungem Alter für die verantwortungsvolle Aufgabe des Vorsitzenden zu kandidieren, quittierte die Versammlung mit einem einstimmigen Wahlergebnis und großem Applaus. Paul Schoor ist 2014 in die CDU eingetreten. In der Jungen Union führt er zusammen mit einem jungen engagierten Team den Gemeindeverband Bad Ems-Nassau. "Politik bedeutet für mich Dialog, Verändern und natürlich Verantwortung", sagte der neue Vorsitzende. Besonders wichtig sei ihm, viele, insbesondere junge Menschen zu mehr Engagement zu motivieren. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Wahl von Eugen Arnold aus Seelbach zum Ehrenvorsitzenden. "Eugen Arnold hat den Gemeindeverband über ein Jahrzehnt vorbildlich, mit großer Umsicht und großem Fleiß geführt. Dafür gebührt ihm unser aller Dank", so der bisherige Vorsitzende und sein Nachfolger Udo Rau. Die Versammelten stimmten ihm zu und wählten Eugen Arnold einstimmig und mit anhaltendem Applaus. Die Versammlung hatte weiterhin die Delegierten und Ersatzdelegierten für den Kreisparteitag im November zu wählen. Es waren siebzehn Delegierte und mindestens die gleiche Anzahl an Ersatzdelegierten zu wählen. Alle Kandidaten wurden mit großer Stimmenzahl oder einstimmig gewählt. Abschließend informierten Bürgermeister Udo Rau und der Landtagsabgeordnete Matthias Lammert über den Stand der Gespräche über die Zusammenlegung der Verbandsgemeinde Nassau mit mindestens einer anderen Verbandsgemeinde nach der vom Land geforderten Kommunal- und Verwaltungsreform, sowie über aktuelle Themen der Landespolitik.