OV Nastätten im Mainzer Landtag

Gerne nutzte eine Delegation des Ortsverbands Nastätten die Einladung des Kreisvorsitzenden Matthias Lammert, MdL, den „alten“ Landtag im Mainzer Deutschordenshaus kennenzulernen, ehe die umfangreichen Renovierungsarbeiten beginnen. Bekanntlich steht hier eine mindestens zweijährige Umbauphase bevor, in der das Landesparlament provisorische Tagungsräume in der Nähe nutzen wird. Nach einer freundlichen Begrüßung sah man einen aufschlussreichen Dokumentarfilm über den rheinland-pfälzischen Landtag, seine Arbeitsweise, die in ihm vertretenen Parteien und den Alltag der Volksvertreter.
Nastaetten Landtag
MdL Lammert und seine Nastätter Gäste vor dem Landtagsgebäude
Anschließend erfuhren die Gäste aus fachkundigem Munde mehr über die Geschichte des Deutschordenshauses, das jährlich rund 30.000 Besucher zählt, die Arbeit im Landtag einschließlich der verschiedenen Gesetzgebungs- und Abstimmungsverfahren und über die einleuchtenden Gründe dafür, dass der Landtag parteiübergreifend den Umbaubeschluss fasste. Beim Mittagessen im Landtagsrestaurant stieß Matthias Lammert zu der Besuchergruppe und begrüßte seine „Freunde aus dem Blauen Ländchen“ herzlich. Auch er begründete noch einmal die Notwendigkeit den Landtag modernen Erfordernissen anzupassen. Da er dem Landesparlament bereits seit 2001 angehört, konnte er bei der Beschreibung eines Abgeordnetenalltags trefflich aus dem Nähkästchen plaudern. „Wir wollen sie natürlich weiterhin“, meinte er zur Frage nach der Rheinbrücke bei St. Goarshausen und begrüßte, dass außer dem CDU-Gemeindeverband Nastätten nun auch die Stadt Nastätten der Initiative „Pro Brücke“ beitrat. Allerdings werde sich vor der Landtagswahl wohl kaum etwas in dieser Angelegenheit bewegen, weil der Koalitionsvertrag die Mainzer Regierungsparteien hindere, dieses für den Mittelrhein so wichtige Projekt in Angriff zu nehmen. Ortsverbandsvorsitzender Andreas Müller dankte dem Abgeordneten herzlich für die Einladung und seinem Stellvertreter Heinz-Erich Fischer für die Organisation der Fahrt. - Nach einem Erinnerungsfoto vor dem Landtagsgebäude besuchten die Kommunalpolitiker das benachbarte Römisch-Germanische Zentralmuseum.