CDU im Dialog: Neugestaltung des Loreleyplateaus im Blick

Eine lebendige Gesellschaft lebt vom regen Austausch miteinander. Aus diesem Grund hat die CDU-Kreistagsfraktion in 2014 „CDU im Dialog“ ins Leben gerufen, um auch außerhalb von Wahlkampfzeiten mit Bürgern und Vertretern verschiedener Institutionen ins Gespräch zu kommen. Vorsitzender Matthias Lammert, MdL und die beiden Stellvertreter Günter Groß und Udo Rau luden diesmal nach Kestert ein.
CDU Kreis- und Fraktionsvorsitzender Matthias Lammert hieß in der Verbandsgemeinde Loreley die Gäste willkommen und freute sich, mit Werner Groß einen profunden Kenner der Materie begrüßen zu können. Die Entwicklung der Loreley interessiert nicht nur die Menschen in der hiesigen VG, sondern auch die außerhalb der Verbandsgemeinde.
CDU im Dialog Loreley
von links: der Vorsitzende des CDU Gemeindeverbandes Loreley Dennis Maxeiner, CDU-Fraktionsvorsitzender Matthias Lammert (MdL), Bürgermeister Werner Groß und der stv. CDU-Fraktionsvorsitzende der Kreistagsfraktion Günter Groß

Werner Groß, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley  erläuterte den aktuellen Stand zur Umgestaltung und ging zunächst auf die geschichtliche Entwicklung ein. „Wir sind aktuell in der Umsetzung eines Prozesses, mit dem sich örtliche und überörtliche Verwaltungen, Kommunalpolitiker und viele Menschen intensiv beschäftigen und auch weiterhin beschäftigen werden“. Werner Groß erläuterte die Idee zur Neugestaltung des Loreleyfelsens sowie die Gründe bisherigen Scheiterns: die bis dato nicht vorhandenen Zugriffsmöglichkeiten auf die Flächen. Mit der Firma NIDAG kam nun ein Partner ins Spiel, der mit der Idee eines Hotelneubaus sämtliche nötigen Grundstücke erwarb und erstmals die öffentliche Hand in die Lage versetzte, nicht nur zu planen, sondern erstmals auch Pläne umzusetzen. Der „Kultur- und Landschaftspark“ auf dem Loreleyfels wird bis Ende 2018 realisiert sein, sagte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde. Der Bund unterstützt aus seinem Fördertopf für Welterbestätten das Projekt mit 5 Mio. € und auch das Land beteiligt sich mit 4,7 Mio. €. Groß machte im Laufe des Vortrags aber auch deutlich, dass der Prozess noch nicht beendet sei und heute noch nicht alle Fragen beantwortet werden können, wie z.B. die aktuelle Idee einer Hängebrücke vom Fels auf die andere Rheinseite nach „Maria-Ruh“. Klar sei aber auch, dass die Loreley – das touristische Zugpferd, das weltweit unter den Top-Ten gelistet ist -  künftig noch mehr Besucher wird anlocken können. „Die Marke Loreley“, so Werner Groß „soll durch qualitative Maßnahme gestärkt werden und wieder als Symbol für Kultur und Geschichte, Kunst und Mythos inszeniert werden“.
Günter Groß dankte in seinem Schlusswort für die interessanten und detaillierten Informationen aus erster Hand und freute sich gemeinsam mit den Zuhörern jetzt schon auf die Besichtigung des neuen Kultur- und Landschaftsparks in gut 2 Jahren. Die nächste „CDU im Dialog“ Veranstaltung findet am 19.12.2016 in Nassau statt.
Der Fels
Mit einer Drohne fotografiert: das Loreleyplateau, wie es sich heute darstellt.