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Skateanlage in Braubach: Vom Abbau zur möglichen Rückkehr

Einst war sie ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche – heute ist von der Braubacher Skateanlage nur noch wenig zu sehen. Durch die Umnutzung eines Teils des Schulhofs der Marksburg-Schule zum Außengelände der MarksburgKita „Biberbau“ musste die Anlage diesen Platz räumen und wurde abgebaut. Seitdem lagern die massiven Betonelemente ungenutzt im Bereich der Charlottenstraße. Die Braubachpartei CDU möchte nun einen Comebackversuch starten. Die CDU-Stadtratsfraktion hat daher jetzt einen Antrag eingebracht, der die Wiedererrichtung der bestehenden Skateanlage prüfen lassen soll. Ziel ist es, die bereits vorhandene Infrastruktur wieder nutzbar zu machen und so ein zusätzliches Freizeitangebot für Jugendliche in Braubach zu schaffen. „Wir haben hier keine provisorische Lösung, sondern eine hochwertige Anlage, die weiterhin einsatzfähig ist“, betont der CDU-Fraktionsvorsitzende Manfred Legrand. „Es geht darum, diese vorhandene Ressource sinnvoll zu nutzen und damit ein Angebot für Jugendliche zu schaffen, das es in Braubach derzeit praktisch nicht gibt." Der Antrag sieht vor, dass die Verwaltung zunächst kostenneutral mögliche Standorte prüft. Dabei sollen Aspekte wie geeignete Flächen, notwendige Untergründe, Hochwassergefahren sowie Lärmschutz berücksichtigt werden. Auch die Integration weiterer vorhandener Elemente wie der ebenfalls an der Charlottenstraße zwischengelagerten Tischtennisplatte ist angedacht. 
Für Janine Goß ist das Vorhaben mehr als ein reines Freizeitprojekt: „Eine Skateanlage ist nicht nur ein Sportangebot, sondern auch ein sozialer Treffpunkt. Gerade für Jugendliche brauchen wir solche Orte im öffentlichen Raum", so die jugendpolitische Sprecherin der CDU im Braubacher Stadtrat. Zugleich verweist die CDU auf die langfristige Perspektive: Mit Blick auf die Bundesgartenschau 2029 rechnet die Region mit steigenden Besucherzahlen. „Wenn wir unsere Aufenthaltsqualität verbessern, profitieren davon nicht nur die Gäste, sondern vor allem die Menschen vor Ort, unsere Kinder und Jugendlichen in Braubach“, so Stephanie Farnung und Olivia Fein, die im Jugendausschuss aktiv sind.

Nach Abschluss der Prüfungen sollen dem zuständigen Ausschuss geeignete Flächen vorgestellt werden und konkrete Kosten ermittelt werden. „Wir wollen uns auch gerne dabei einbringen, Spenden für die Maßnahme zu sammeln und Sponsoren zu suchen, die dieses wichtige Projekt für Braubach zu realisieren“, betont Olivia Fein. Auf dieser Grundlage könnte der Stadtrat dann seine Entscheidung treffen.

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Stadtratsmitglied Janine Goß (vorne links) und die Jugendausschussmitglieder Stephanie Farnung (stehend) und Olivia Fein (vorne rechts) wollen die Skateanlage in Braubach gemeinsam mit der CDU Stadtratsfraktion wieder reaktivieren. Seitdem der ehemalige Standplatz als Außengelände der MarksburgKita Biberbau genutzt wird, lagert die Skateanlage ungenutzt am Straßenrand in der Charlottenstraße. Wenn es nach der Braubachpartei CDU geht, soll sich das ändern.
Foto: Markus Fischer