„CDU im Dialog“: Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses Becheln im Fokus
Bereits zum 123. Mal fand die Veranstaltungsreihe „CDU im Dialog“ der CDU-Kreistagsfraktion Rhein-Lahn statt – dieses Mal im sanierten Dorfgemeinschaftshaus (DGH) der Ortsgemeinde Becheln. Bürgermeisterin Michaela Lehmler gab den Gästen dabei einen umfassenden Einblick in die erfolgte Sanierung. Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Jens Güllering begrüßte – auch im Namen seiner beiden Stellvertreter Günter Groß und Oliver Krügel – zahlreiche Gäste, darunter den Ersten Kreisbeigeordneten Marcel Willig sowie die beiden Amtsvorgänger der Bürgermeisterin, Patrick Becker und Rainer Ansel. In seinem Grußwort hob Jens Güllering die besondere Bedeutung von Dorfgemeinschaftshäusern hervor: „Sie sind weit mehr als Gebäude – sie sind Orte der Begegnung, des Ehrenamts und des Zusammenhalts.“
Gespannt und interessiert nahmen die Gäste die Informationen zur Sanierung und der damit verbundenen Herausforderungen auf. Foto: Marcel Willig/CDU
Bürgermeisterin Lehmler schilderte anschließend den Ablauf der Sanierung, deren Grundlagen bereits vor ihrem Amtsantritt gelegt worden waren. Neben dem Sportplatz und dem Feuerwehrgerätehaus verfügt die Ortsgemeinde Becheln über ein Dorfgemeinschaftshaus, das jedoch zunehmend in die Jahre gekommen war und einer umfassenden Erneuerung bedurfte. Sie berichtete unter anderem von der früher vorhandenen Gaststätte, den Gästezimmern im Obergeschoss sowie der notwendigen energetischen Sanierung des Gebäudes.
Dabei wurde deutlich, dass ehrenamtlich Engagierte schnell an ihre Grenzen stoßen, wenn es darum geht, aus der Vielzahl bestehender Förderprogramme die passenden auszuwählen. Für die Ortsgemeinde stellte die Sanierung mit einem Gesamtvolumen von rund 2,3 Millionen Euro – trotz eines Förderanteils von 45 Prozent – eine echte Mammutaufgabe dar. Insgesamt 53 Auflagen wurden von den beteiligten Behörden, der Verbandsgemeindeverwaltung und der Kreisverwaltung, im Rahmen des Prozesses formuliert.
Für die Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion ist dies ein deutliches Signal, dass Förderprogramme künftig reduziert, vereinfacht und transparenter gestaltet werden müssen. Nur so könne Bürokratie abgebaut und die Bereitschaft zur Übernahme ehrenamtlicher Verantwortung langfristig gestärkt werden.
Darüber hinaus stellte Bürgermeisterin Lehmler die weiteren umgesetzten Maßnahmen vor: die Herstellung von Barrierefreiheit, die Neugestaltung des ehemaligen Schankraums für Familien- und Vereinsfeiern, die Nutzungsmöglichkeiten für Chorproben, die Kegelbahn im Kellergeschoss, ein barrierefrei zugängliches Bürgermeisterbüro sowie ein Sitzungszimmer im Obergeschoss. Herzstück des Gebäudes ist der große Mehrzweckraum mit Platz für bis zu 250 Personen, der unter anderem für die bereits legendären Theatervorstellungen genutzt wird.
Die Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion zeigten sich beeindruckt vom Ergebnis der Sanierungsarbeiten. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Oliver Krügel betonte in seinem Schlusswort: „Das modernisierte Gebäude bietet beste Voraussetzungen für ein lebendiges Dorfleben und unterstreicht die große Bedeutung öffentlicher Einrichtungen für den ländlichen Raum.“
Die nächsten Veranstaltungen der Reihe „CDU im Dialog“ finden am 2. März in Gückingen sowie am 16. März in der Verbandsgemeinde Loreley statt.
