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Sicher versorgt. Sicher leben. – CDU diskutiert Gesundheit und Sicherheit im Rhein-Lahn-Kreis

Miehlen. Rund 75 Gäste folgten der Einladung des CDU-Kreisverbands Rhein-Lahn zur Veranstaltung „Sicher versorgt. Sicher leben. – Gesundheit und Sicherheit im Rhein-Lahn-Kreis“ in Miehlen. Begrüßt wurden die Besucherinnen und Besucher durch Cedric Crecelius, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands Nastätten. Crecelius nutzte die Veranstaltung, um für die laufende Postkartenaktion zur Einrichtung einer Polizeiwache in Nastätten zu werben. Die Resonanz sei sehr groß. „Die Rückmeldungen zeigen uns deutlich, dass der Wunsch nach einer Polizeiwache groß ist und dies zu einem höheren Sicherheitsgefühl in der Region führt“, so Crecelius. Die CDU werde dieses Anliegen weiterhin mit Nachdruck gegenüber dem Land vertreten.
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Der CDU-Kreisvorsitzende Matthias Lammert ging in seinem Beitrag auf die Situation der Polizeiinspektionen im Rhein-Lahn-Kreis sowie auf die Folgen des Krankenhaussterbens ein. Mit Blick auf die medizinische Versorgung betonte Lammert, dass es dank parteiübergreifender Zusammenarbeit im Kreistag gelungen sei, den Krankenhausstandort Nastätten zu sichern. Zugleich machte er deutlich, dass das Land Rheinland-Pfalz den Kreis mit dieser Aufgabe allein gelassen habe. „Den Preis dafür zahlt nicht das Land, sondern die Gemeinschaft im Rhein-Lahn-Kreis“, so Lammert.


Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Vortrag von Gordon Schnieder, Vorsitzender der CDU Rheinland-Pfalz und Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 22. März 2026. Er machte deutlich, dass die CDU Rheinland-Pfalz nach 35 Jahren in der Opposition bereit sei, Verantwortung für das Land zu übernehmen. Seine Partei sei so geschlossen wie seit vielen Jahren nicht, was ihm Zuversicht für die Landtagswahl am 22. März 2026 gebe. Mit einer CDU-geführten Landesregierung werde es zudem keine jahrelange Enthaltung im Bundesrat mehr geben.
Schnieder würdigte auch die Arbeit von Matthias Lammert. „Matthias Lammert genießt in Mainz über die Parteigrenzen hinweg eine hohe Anerkennung. In seiner Funktion als Landtagsvizepräsident ist er hervorragend vernetzt und ein wichtiger Ansprechpartner für unseren Wahlkreis und den Rhein-Lahn-Kreis“, so Schnieder.
Inhaltlich setzte Schnieder klare Schwerpunkte in den Bereichen Sicherheit, Ehrenamt, Bürokratieabbau und Gesundheit. Die Polizeizulage solle auf Bundesniveau angehoben werden, zudem sprach er sich für eine Dankesprämie für ehrenamtliche Feuerwehrleute aus. Den Bürokratieabbau wolle er zur Chefsache machen. Ein „Weiter so“ könne sich Rheinland-Pfalz nicht leisten.
In der Gesundheitspolitik kündigte Schnieder an, das Krankenhaussterben unter der SPD-geführten Landesregierung beenden zu wollen. Die medizinische Versorgung müsse auch im ländlichen Raum sichergestellt werden. Entscheidend sei eine Staatshilfe, die bei den Menschen ankomme. „Die Menschen müssen vor Ort spüren, dass es wieder vorangeht. Dass Politik und Staat funktionieren. Nicht mehr und nicht weniger“, so Schnieder.
Auch wirtschaftspolitisch formulierte der CDU-Landesvorsitzende klare Ziele. Eine neue Stabsstelle in der Staatskanzlei, verbindliche Fristen und die Einführung einer Genehmigungsfiktion sollen den Bürokratieabbau voranbringen und Planungssicherheit schaffen. Wenn Behörden nicht innerhalb von drei Monaten entscheiden, soll ein Antrag künftig als genehmigt gelten. Zugleich versprach Schnieder, auf weitere Steuererhöhungen zu verzichten.
Zum Abschluss nahm sich Gordon Schnieder Zeit für Fragen und den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern.
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