CDU Loreley: Beratungen über Neugestaltung des Loreley-Plateaus

„Konstruktiv und intensiv“, so beschreibt der Vorsitzende der CDU Loreley, Dennis Maxeiner, das Spitzentreffen auf der Loreley. Auf Einladung seines CDU-Verbandes kam es auf der Loreley zu einem wichtigen Arbeitsgespräch oberhalb von St. Goarshausen: Mit Prof. Dr. Maria Böhmer MdB, Staatministerin im  Auswärtigem Amt, konnte die Vorsitzende der 39. Sitzung des Welterbekomitees der UNESCO begrüßt werden. Gerade durch den engen Kontakt zu  Maria Böhmer ergeben sich Chancen und Möglichkeiten für das gesamte Obere Mittelrheintal und besonders auch für die Loreley.

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Die Landes- und Fraktionsvorsitzende der CDU Rhein-Land-Pfalz, Julia Klöckner MdB, ihr Landtagskollege, Matthias Lammert MdL, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Michael Fuchs MdB, sowie Prof. Dr. Maria Böhmer MdB diskutierten mit den kommunalen Vertretern um den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley, Werner Groß, über die derzeitige Entwicklung im Tal der Loreley.

 

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Hierbei lobten die Christdemokraten das Wettbewerbsverfahren zur Loreley-Entwicklung, da hier alle Beteiligten in ein Boot geholt und am Entscheidungsprozess beteiligt wurden. Maria Böhmer betonte, dass es gelte die Loreley als Anziehungspunkt im Welterbe Oberes Mittelrheintal zwar zu bewahren, aber auch behutsam weiterzuentwickeln. Die Präsidentin des UNESCO-Welterbekomitees sagte, sie sei froh, dass auch Denkmalpfleger bei dem Ideenwettbewerb für die Neuentwicklung des Loreleyplateaus von Anfang an dabei gewesen seien.

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Doch nicht alles läuft rund: Die Christdemokraten kritisierten, dass bislang eine Trägergesellschaft fehle, die das Projekt auch umsetze. Solange könnten beim Bundesbauministerium keine Fördermittel beantragt werden. Einig war man sich, dass die Kommunen weder Träger der Maßnahme sein können noch sich hieran finanziell beteiligen können. Deshalb müsse die rot-grüne Landesregierung möglichst schnell Strukturen schaffen, damit etwa auch europäische Fördermittel fließen könnten. Wünschenswert wäre es, dies bis zum Juni in die Wege zu leiten. Denn dann tagen die Mitglieder des Welterbekomitees zum ersten Mal nach einigen Jahren wieder in Bonn – und damit in unmittelbarer Nähe zum Welterbe Mittelrhein. Julia Klöckner und Matthias Lammert kündigten an, diesen Prozess im Landtag voranzubringen.

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Dr. Michael Fuchs hob hervor, dass es gerade im infrastrukturschwachen Tal wichtig sei, Arbeitsplätze zu schaffen. Deshalb müsse man auch immer wieder auf die Mittelrheinbrücke hinweisen: „Es ist eigentlich unvorstellbar, dass an der Mosel in geringem Abstand Brücken den Fluss überqueren und am Rhein zwischen Mainz und Koblenz keine einzige Brücke vorhanden ist.“ Zum Thema Sommerrodelbahn gab Maria Böhmer Entwarnung. „Gut so“, meint Dennis Maxeiner. „Denn der CDU-Gemeindeverband-Loreley hat sich vorgenommen in diesem Sommer Julia Klöckner und Maria Böhmer zum Rodeln einzuladen.“