Politischer Aschermittwoch im Bezirk der CDU Koblenz-Montabaur

Matthias Lammert, Julia Klöckner und Jenny Groß sprachen in Moschheim


v.l.: Dr. Hans-Ulrich Richter-Hopprich, Jenny Groß MdL, Julia Klöckner, Matthias Lammert MdL, Ellen Demuth MdL, Thorsten Welling, Ralf Seekatz MdEP

In seiner neuen Funktion als Bezirksvorsitzender der CDU Koblenz-Montabaur konnte Matthias Lammert Parteifreunde und interessierte Bürger zum politischen Aschermittwoch der CDU Westerwald in Moschheim begrüßen. Als Ehrengast war die Landesvorsitzende und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner angereist, die in ihrer Rede nicht nur auf die bundespolitische Situation der CDU, sondern auf ein breites Themenspektrum im Sinne einer bodenständigen und zukunftsorientierten Volkspartei einging. 

Aufgrund des Wettbewerbs um den CDU-Parteivorsitz waren auch zahlreiche Medienvertreter von ARD und Südwestrundfunk angereist, um vom einzigen politischen Aschermittwoch in Rheinland-Pfalz mit bundespolitisch relevanten Gästen entsprechende Statements zu erhalten.


Matthias Lammert öffnete mit der Forderung, privat wie politisch wieder mehr persönlich miteinander ins Gespräch zu kommen, statt sich nur im Hype und der Schnelligkeit der digitalen Medien auszutauschen. Zur Frage des Parteivorsitzes stellte er klar, dass die CDU, anders als von SPD und  Öffentlichkeit dargestellt, nicht führungslos dasteht, sondern der Wettbewerb um den Vorsitz in einer Demokratie völlig selbstverständlich ist. Alle drei Kandidaten seien im Gegensatz zum "Vorsitzenden-Casting" der SPD renommierte und prominente Persönlichkeiten. Nach der Wahl müsse die Partei sich jedoch vollständig und geschlossen hinter dem neuen Vorsitzenden versammeln.

Als vorrangiges Ziel für die hiesigen Christdemokraten definierte der Fraktionsvize im Landtag vor allem die Landtagswahl im März des kommenden Jahres. Dort gehe darum, endlich in Rheinland-Pfalz einen spürbaren Politikwechsel hin zur CDU zu erreichen. Mit Blick auf Themen wie die Bildungspolitik des Landes sei dies eine dringende Notwendigkeit.