Dialog-Veranstaltung drehte sich um den notwendigen Bau einer Umgehungsstraße in Braubach

Die bereits sechste Dialog-Veranstaltung der CDU stand unter dem Titel „Braubach-Nadelöhr an Rhein und Taunus. Bürgerinitiative für eine verkehrsberuhigte Stadt“. Unter diesem Motto lud die CDU-Kreistagsfraktion mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Matthias Lammert, MdL und seinen beiden stellv. Fraktionsvorsitzenden Günter Groß und Josef Oster in die Verbandsgemeinde Loreley nach Braubach ein. Als Referent konnte der Chef der Bürgerinitiative Helmut Veit gewonnen werden, der die zahlreichen Teilnehmer/innen auf den aktuellen Sachstand brachte.
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Zunächst ging der Vorsitzende des Gemeindeverbandes Loreley Dennis Maxeiner in seinem Grußwort auf die hohe Verkehrsbelastung und die enge Verkehrslage vor allem an der Engstelle am Obertor ein. Dennis Maxeiner, gleichzeitig auch Kreistagsmitglied, begrüßte das Engagement der Bürgerinitiative für die Umgehung und sagte die Unterstützung der CDU zu. Erst vor gut einem Jahr wurde "Braubach lebenswerter", die Bürgerinitiative (BI) für eine verkehrsberuhigte Stadt, gegründet. Und schon nach so kurzer Zeit können die Aktiven rund um den Vorsitzenden Helmut Veit und seinen Stellvertreter Markus Fischer große Erfolge vorweisen.
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"Das Buch 'Umgehungsstraße Braubach' war bei Gründung der Bürgerinitiative bereits zugeklappt", berichtete BI-Chef Helmut Veit bei der Veranstaltung "CDU im Dialog" in der Marksburgstadt. "Die Straßenbauverwaltung hat uns gesagt, dass es dabei auch geblieben wäre, wenn sich die Bürgerinitiative nicht gegründet hätte." CDU-Kreisvorsitzender Lammert hatte den Braubachern 2013 im Rahmen einer Podiumsdiskussion der CDU zur Gründung der Bürgerinitiative geraten. CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer und Helmut Veit ergriffen danach die Initiative, um dem Braubacher Jahrhundertprojekt wieder neuen Schub zu geben. Zwischenzeitlich sind rund 150 Menschen Mitglied der Bürgerinitiative für ein verkehrsberuhigtes Braubach. Regelmäßig treffen sich viele engagierte Vorstandsmitglieder und planen neue Initiativen. Gespräche mit den Verantwortlichen im Land und der Verwaltung stehen auf der Tagesordnung. Erster großer Schritt in Richtung Umgehungsstraße war die Befragung und Zählung des Braubacher Durchgangsverkehrs. Dabei kam nach Abgaben der BI heraus, dass täglich tatsächlich fast 10.000 Fahrzeuge die Kleinstadt am Rhein passieren. Am Obertor, dem Engpass am alten Stadtturm mitten im Ort, quälen sich täglich fast 600 LKW vorbei - nur gut eine Armlänge von den Wohnhäusern entfernt und nur um Haaresbreite vorbei an den Fußgängern. "Diese schwere Belastung für die Anwohner muss bald ein Ende haben", bekräftigten die Vertreter der CDU nochmals - so auch Landtagsabgeordneter Matthias Lammert, der sich schon oft mit Anfragen zur Braubacher Umgehung an die Landesregierung gewandt hatte. In seinem Schlusswort fasste Werner Groß, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley, das Ergebnis zusammen.  "Lassen Sie sich nicht hinhalten und machen Sie weiter Druck", riet er den Braubachern. "Wenn Sie dieses Jahrhundertprojekt vorantreiben möchten, geht das nur, indem Sie den Verantwortlichen im Land und der Verwaltung deutlich machen, dass Sie sich mit Versprechen nicht abspeisen lassen“, so Werner Groß abschließend. Die CDU sagte der BI weiterhin ihre Unterstützung in Stadt, VG, Kreis und Land zu, wofür Helmut Veit und die BI-Vertretern herzlich dankten.
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