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CDU-Fraktionschef Baldauf besichtigt Kultur- und Landschaftspark Loreley

Örtliche CDU Vertreter aus Kreis und VG freuen sich auf Eröffnung
Nach knapp zweieinhalb Jahren Bauzeit wird am 18. April 2019 der Kultur- und Landschaftspark auf der Loreley eröffnet. Nun konnte sich der Vorsitzende der CDU Landtagsfraktion Christian Baldauf, MdL auf dem neu gestalteten Loreley Plateau von dem Ergebnis überzeugen. Als das landschaftliche Highlight im Welterbegebiet bezeichnet Baldauf das neu gestaltete Loreley-Plateau. Im Rahmen eines gemeinsamen Rundganges mit VG Loreley Bürgermeister Werner Groß, der die erfolgte Umgestaltung des Plateaus nicht ohne Stolz präsentierte, konnten die Vertreter der örtlichen CDU Loreley gemeinsam mit dem CDU Kreisvorsitzenden Matthias Lammert, MdL und seinem Landtagskollegen Dr. Adolf Weiland das positive Resultat begutachten.
CDU besucht neues Loreley Plateau
CDU Kreis-Chef Matthias Lammert zeigte sich ebenfalls sehr beeindruckt. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Jens Güllering und dem Gemeindeverbandsvorsitzenden Dennis Maxeiner freut sich Lammert, einen solch herausragenden Ort im Rhein-Lahn-Kreis zu haben. Positiv wurde herausgehoben, dass die Loreley einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht hat und die Verbandsgemeinde als Planer der Umgestaltung Großes geleistet hat. Allerdings waren sich alle einig, dass in der laufenden Bewirtschaftung die Verbandsgemeinde nicht alleine gelassen werden darf. Die CDU fordert daher eine Beteiligung des Landes: „Gerade im Hinblick auf die Buga 2029 ist die Loreley ein zentraler Platz, bei dem das Land Rheinland-Pfalz in der laufenden Bewirtschaftung beteiligt sein muss“, so die CDU’ler. Die Christdemokraten sehen in der weiteren Entwicklung der Loreley ein Leuchtturmprojekt für die gesamte Region.

"CDU im Dialog" im Elektrobetrieb Palm

Dialog1
Die nunmehr 49. öffentliche Diskussionsveranstaltung „CDU im Dialog“ im Elektrobetrieb Palm fand reges Interesse. Udo Rau, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, freute sich, eine so große Runde begrüßen zu können. Die Moderation übernahm Kreisvorsitzender Matthias Lammert MdL. Als Hausherr stellte Björn Palm den expandierenden Familienbetrieb vor, den sein Vater Manfred vor vierzig Jahren gegründet hatte. Seit 2012 ist „Elektro-Palm“ in seiner neuen Betriebsstätte.

Das Unternehmen hat ein umfangreiches Leistungsspektrum entwickelt von der klassischen Elektroinstallation über Alarmanlagen bis zu Fotovoltaik und Schaltschrankbau. Die Leitung bemüht sich um ein gutes Betriebsklima inklusive Zulagen und stellte jährlich einen Auszubildenden ein. Dem Chef bereitet Sorgen, dass mehrere qualifizierte Fachkräfte ins Rentenalter kommen. Als weitere Gründe für einen Arbeitsplatzwechsel nannte er flexiblere Arbeitszeiten, fehlende Aufstiegschancen und höhere Löhne in der Industrie. Dem versuche der Betrieb entgegenzuwirken durch Qualifizierungsmaßnahmen, Kostenübernahme bei der Weiterbildung zum Meister, Firmenveranstaltungen bis zum gemeinsamen Grillabend und die Ausstattung mit modernsten Fahrzeugen, Werkzeugen und Gerät. – Seniorchef Manfred Palm wies auf die riesigen Entwicklungssprünge in der Technik hin. Die Industrie suche dringend gute Fachkräfte und entziehe sie damit dem Handwerk. Die Firma sei froh über einen Bestand an zuverlässigen Aushilfen: einsatzbereiten Rentnern aus dem Handwerk. Mit Ausländern könne man in seinem Beruf nur wenig anfangen, weil die Arbeit ohne gründliche Kenntnisse zu gefährlich sei. Palm beklagte nachdrücklich die fehlende Mittelrheinbrücke. Sie erschwere ein Expandieren zur Industrie auf der linken Rheinseite beträchtlich.
In der Diskussionsrunde spielte die Rheinbrücke eine wichtige Rolle. Für das Handwerk sei die Vollbeschäftigung ein Entwicklungshindernis, zumal immer mehr Schulabgänger höhere Bildungsabschlüsse anstreben. Dabei warf man die interessante Frage auf, warum sich niemand um junge Arbeitslose aus anderen EU-Staaten bemühe. Auch könne es vorteilhaft sein, die Sozialabgaben anders zu finanzieren statt Arbeitnehmer wie Arbeitgeber weiter zu belasten. Deutlich wurde zugleich, dass im Elektrogewerbe wenig Chancen für Quereinsteiger bestehen. Nicht unerwähnt blieb auch ein deutliches Plus für den ländlichen Raum: bezahlbarer Wohnraum. Lammert sprach sich nachdrücklich für den Fortbestand mittelständischer familiengeführter Unternehmen im ländlichen Raum aus und lud zu einer kurzen Betriebsbesichtigung ein.   (tt)

Foto: Winfried Ott

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